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Hercules eCafe EC-900

Kurzbeschreibung

Ein weiteres cooles Netbook dringt auf den Markt und kommt von Hercules. Es besticht mit allen Fähigkeiten der Konkurrenz und setzt hier und da sogar noch eine Schippe drauf. Zur Markteinführung war das Hercules eCafe EC-900 nur mit einer Linux Variante erhältlich. Mit einigen Maßnahmen, die einem Laien kaum zu zumuten waren, war es dennoch möglich, Windows XP zu nutzen. Ein extra angefertigtes Treiberpaket versorgte Microsoft Anhänger. Nun gibt es das eCafe EC 900 auch von Werk aus mit Microsoft Windows XP. Damit wird das Netbook auf dem Markt erst richtig interessant, denn viele schrecken unverständlicher Weise vor Linux zurück.

Im Test konnte das EC 900 jedenfalls überzeugen, auch wenn die Optik teilweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings ist das eine rein subjektive Feststellung, denn über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mit Sicherheit gibt es aber elegantere Netbooks, allerdings kommt es wie so oft im Leben, mehr auf die inneren Werte an. Schon bei der Kapazität des Akkus wird klar, dass das eCafe EC 900 besonders ist. Mit 6000 mAh ist der 6 Zellen Lithium Ionen Akku einer der stärksten im wilden Netbook Dschungel. Ein Nachteil hat dieser große Akku jedoch: er ist zu groß und auch zu schwer. Praktisch ist dagegen, dass der große Akku das Netbook hinten etwas aufrichtet. Im Praxistest viel demnach das angenehme Arbeiten am Hercules eCafe EC 900 auf. Aus ergonomischer Sicht ist der keilförmige Stand ideal, leider trübt das bereits angesprochen Gewicht die Freude etwas.

Ansonsten besitzt das EC 900 alles Wichtige und kann auf den aktuellen Stand der Technik zurückgreifen. Der bewährte Intel Atom N270 verrichtet seine Arbeit unauffällig und stets ausreichend. Durch die erhöhten Anforderungen von Windows XP wuchs der Arbeitsspeicher auf stramme 1024 MB an. Das hört sich zwar viel an, wird aber leider durch das aufwendigere Betriebssystem etwas aufgebraucht.

Hercules wirbt mit dem Slogan: Internet – Chat – Multimedia -- To Go! Genau das trifft die Sache auch auf den Punkt, denn das Steckenpferd ist ganz klar das Surfen im Internet. Dank des gut genutzten 8,9 Zoll Displays und dem bewährten Grafikchip von Intel, werden Internetseiten vollständig angezeigt. Auch Videos lassen sich ganz bequem und durchaus komfortabel ansehen. Mit der eingebauten 60 Gigabyte Festplatte lassen sich auch einige Videos oder kurze Clips speichern. Natürlich besitzt auch das eCafe EC 900 bauartbedingt kein optisches Laufwerk. Das Aufspielen von Daten erfolgt entweder per externem Laufwerk oder einem großvolumigen USB Stick.

Das richtige Arbeiten klappt natürlich mit einem normalen Notebook besser, aber auch das Schreiben von kurzeb E-Mails oder das Schreiben von Briefen gelingt mit etwas Übung gut. Die Tasten sind zwar klein, aber gut nutzbar. Somit kann man sich wirklich ganz bequem mit dem eCafe in ein Cafe setzen und sich über einen Chatroom oder einen Messenger mit seinen Freunden verständigen. Ohne Frage, wer so etwas macht erntet sofortige Aufmerksamkeit. Auch ein nettes Gimmick, welches aber ehrlicherweise mit jedem Netbook gratis geliefert wird.

Der eingebaute WLAN-Chip ist kräftig und liefert ein zuverlässiges Signal, wer sich also das Hercules eCafe EC 900 Netbook zulegt, wird spätestens dann in eine Internet-Flatrate investieren. Dank der üppigen Anschlussmöglichkeiten, empfiehlt es sich zusätzlich einen UMTS Stick zu verwenden. Damit ist man wirklich überall mobil, zwar kann die Geschwindigkeit nicht mit normalem WLAN mithalten, dafür braucht man aber keinen Hotspot oder Ähnliches.

Mit 3 USB Ports, einem VGA Ausgang, einem Kartenslot und Anschlussmöglichkeiten für Audiogeräte ist das Hercules eCafe EC 900 ausreichend ausgestattet. Die eingebauten Boxen klingen leicht blechern und liefern keinen echten Bass, hier greift man besser zu Kopfhörern. Das stört außerdem die Umgebung nicht, besonders empfehlenswert in der U-Bahn.

Vorteile

  • Akkulaufzeit
  • Größe

Nachteile

  • Lautsprecher

Fazit

Im abschließenden Fazit fallen lediglich die schwachen Boxen auf, ansonsten ist alles durchdacht und solide. Besonderes Lob verdient der große Akku, der einem lange Arbeitszeiten ermöglicht. Das Gewicht leidet etwas, bleibt aber im Rahmen. Da es sich um ein 8,9 Zoll Netbook handelt, gibt es ein paar Abzüge in der Ergonomie. Es ist halt klein, aber manche User suchen genau das.

Unsere Bewertung

Kategorie Bewertung  
Ergonomie SternSternSternSternStern 3 von 5
Geschwindigkeit
SternSternSternSternStern 4 von 5
Ausstattung
SternSternSternSternStern 4 von 5
Preis/Leistung
SternSternSternSternStern 4 von 5
Gesamt SternSternSternSternStern 4 von 5

Technische Daten

Display
8,9 Zoll (nicht verspiegelt)
Auflösung
1.024 x 600 Pixel
CPU Intel Atom N270 1,6 GHz
Hauptspeicher 1.024 MB
Festplatte 60 GB
Betriebssystem Windows XP
Kartenleser
Ja 3-in-1 (SD, MMC, Memory Stick)
Webcam / Mikrofon
1,3 Megapixel / Ja
Anz. USB
3
Bluetooth
Nein
WLAN
Ja (802.11 b/g)
LAN
Ja
Audio
Ja
Laufzeit
ca. 3,5 Std.
Abmessungen
(BxHxT) in cm
(kommt noch)
Gewicht
(kommt noch)
Straßenpreis
(kommt noch)

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Kommentar von yoohida | 08.05.2009

Witziges kleines Teil - ich nutzes es mittlerweile als mobile Juke Box. Ich habe alle MP3s auf dem Gerät und schließe es gern an meine Stereoanlage an.

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